feel melody

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Ein Kinderlachen – besser als jede Musik?

Nach­dem in der letz­ten Zeit das Thema „Hoch­zeit“ bei uns Über­was­ser gewon­nen hat, wol­len euch heute gerne in eine andere Welt mit­neh­men.

Wer kennt nicht das groß­ar­tige Gefühl, wenn man ein lächeln­des Baby sieht. 
Nichts ist so natür­lich, ermun­ternd und wun­der­bar wie das Klein­kind, das sei­nen Emo­tio­nen freien Lauf lässt. 
Im Gegen­satz zum häu­fi­gen „künst­li­chen“ Lächeln/Lachen bei Erwach­se­nen, auf­ge­setzt um der Situa­tion gerecht zu wer­den, sind Babys dazu gar nicht in der Lage. Ihre aus­ge­drück­ten Gefühle sind echt.
Lachen ist ein Reflex, ein unwill­kür­li­ches Zusam­men­spiel von Mus­keln und Ner­ven, das auf­tritt, wenn das Gehirn Woh­l­emp­fin­den zum Aus­druck brin­gen will. Jedoch wird die­ser Reflex mit zuneh­men­dem Alter unter­drück­bar, sodass wir als Erwach­sene nur noch ca. 15 Mal am Tag lachen statt ca. 400 Mal im Kin­des­al­ter. 

Lane Stra­thearn und ihre Kol­le­gen vom Bay­lor Col­lege für Medi­zin in Hous­ton haben her­aus­ge­fun­den, dass ein Baby­lä­cheln „high“ macht. Genauer: Es akti­viert das Beloh­nungs­zen­trum im Gehirn, ähn­lich wie Opiode à la Heroin, etc. ohne nega­tive Neben­wir­kun­gen (eine Sucht­ge­fahr für Baby­la­chen ist zumin­dest nicht unter den Such­t­er­kran­kun­gen der WHO/ICD zu fin­den ☺).

Die Ant­wort auf die Über­schrift ist also Ja – ein­deu­tig! Ein Kin­der­la­chen über­trifft jede Art der Musik, ob Beet­ho­ven, Frank Sina­tra, Queen oder Olly Murs, auch feel.melody hat keine Chance dage­gen. Inter­es­sant ist jedoch fol­gen­des: Auf Pampers.de haben wir einen tol­len Arti­kel gefun­den mit der ein­fa­chen Aus­sage „Babys mögen Musik“.
Unab­hän­gig davon, wie unmu­si­ka­lisch sie jemals wer­den könn­ten – sie wer­den mit einem Rhyth­mus­ge­fühl gebo­ren und kön­nen viel mehr Laute unter­schei­den als Erwach­sene dazu in der Lage sind. 
Musik beru­higt Babys. Und: „Genau wie Erwach­sene rea­gie­ren Babys auf Musik emo­tio­nal“. Sie rea­gie­ren also posi­tiv auf wohl­klin­gende (eupho­ni­sche) Klänge und beloh­nen es ja viel­leicht mit einem Lächeln, gar mit einem Lachen?

Gekop­pelt mit einem Kin­der­la­chen hätte unsere Musik zur Taufe viel­leicht doch noch eine Chance. Wer weiß…

Foto: Katha­rina Tau­bert
Lane Stra­thearn (Bay­lor Col­lege für Medi­zin in Hous­ton) et al.: Ped­ia­trics, Bd. 122, S. 40
http://www.swr.de/odysso/-/id=1046894/nid=1046894/did=2258278/4ei5k6/index.html
http://www.pampers.de/es-hort-sie

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